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Eine bayerische Erfolgsgeschichte als Global Player, Innovator und Gestalter in ganz unterschiedlichen Bereichen. Aber mit einem klaren Auftrag.


Was sich heute als ein erfolgreiches Familienunternehmen darstellt, beginnt 1954 in München mit der Gründung der Bayerischen Hausbau durch Josef Schörghuber. Der studierte Bauingenieur und Zimmerersohn legt mit seiner Bauträgergesellschaft in den Folgejahren mit zahlreichen Projektentwicklungen den Grundstein zu über sechs Jahrzehnten Tradition und Innovation.
Eines der bekanntesten und bedeutendsten Projekte der Bayerischen Hausbau ist der Arabellapark in München. Das Stadtquartier entsteht ab 1965 im Osten Münchens wortwörtlich auf der grünen Wiese. Für Josef Schörghuber repräsentiert es die Erfüllung einer Vision, wie er sie während seiner Reisen in die USA kennengelernt hat: eine „Stadt in der Stadt“, ein Ort zum Wohnen, Leben und Arbeiten.






Während sich die Bayerische Hausbau in den sechziger Jahren erfolgreich entwickelt, wendet sich Josef Schörghuber weiteren Geschäftsfeldern zu. So begreift er das Fernweh der Deutschen als Chance und steigt mit einer Beteiligung an der Bavaria Fluggesellschaft zunächst ins Liniengeschäft und später, mit einer Beteiligung an der Germanair, auch ins Chartergeschäft ein. Dieses wird 1979 aufgegeben und ein Großteil der Flugzeuge an Hapag-Lloyd veräußert.
Mit Fertigstellung des Arabellahauses im Arabellapark eröffnet auch das Arabella Hotel Bogenhausen. Es ist das erste Haus einer dynamisch wachsenden Hotelgruppe, die bereits drei Jahre später fünf Hotels in München und im bayerischen Oberland ihr Eigen nennt. Bald darauf expandiert der Hotelbereich auch über Bayerns Grenzen hinaus.




Ende der siebziger Jahre schlägt mit der Übernahme der Aktienmehrheit an Hacker-Pschorr die Geburtsstunde des Unternehmensbereiches Getränke. Noch im selben Jahr übernimmt Josef Schörghuber die Mehrheit an der Paulaner-Salvator-Thomasbräu und der Kulmbacher Reichelbräu. Nicht minder interessant als der lukrative Immobilienbestand der alteingesessenen Brauereien ist für den traditionsbewussten Unternehmer der Aufstieg zum Bräu von Rang.
Josef Schörghuber stirbt am 24. November 1995. Sein Sohn Stefan Schörghuber übernimmt die Leitung der Unternehmensgruppe. Er führt die von seinem Vater begonnene Diversifikation fort und baut die vier Geschäftsbereiche weiter aus. Unter seiner Führung entsteht die heutige Struktur der Schörghuber Unternehmensgruppe.

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Was sich heute als ein erfolgreiches Familienunternehmen darstellt, beginnt 1954 in München mit der Gründung der Bayerischen Hausbau durch Josef Schörghuber. Der studierte Bauingenieur und Zimmerersohn legt mit seiner Bauträgergesellschaft in den Folgejahren mit zahlreichen Projektentwicklungen den Grundstein zu über sechs Jahrzehnten Tradition und Innovation.
Eines der bekanntesten und bedeutendsten Projekte der Bayerischen Hausbau ist der Arabellapark in München. Das Stadtquartier entsteht ab 1965 im Osten Münchens wortwörtlich auf der grünen Wiese. Für Josef Schörghuber repräsentiert es die Erfüllung einer Vision, wie er sie während seiner Reisen in die USA kennengelernt hat: eine „Stadt in der Stadt“, ein Ort zum Wohnen, Leben und Arbeiten.






Während sich die Bayerische Hausbau in den sechziger Jahren erfolgreich entwickelt, wendet sich Josef Schörghuber weiteren Geschäftsfeldern zu. So begreift er das Fernweh der Deutschen als Chance und steigt mit einer Beteiligung an der Bavaria Fluggesellschaft zunächst ins Liniengeschäft und später, mit einer Beteiligung an der Germanair, auch ins Chartergeschäft ein. Dieses wird 1979 aufgegeben und ein Großteil der Flugzeuge an Hapag-Lloyd veräußert.
Mit Fertigstellung des Arabellahauses im Arabellapark eröffnet auch das Arabella Hotel Bogenhausen. Es ist das erste Haus einer dynamisch wachsenden Hotelgruppe, die bereits drei Jahre später fünf Hotels in München und im bayerischen Oberland ihr Eigen nennt. Bald darauf expandiert der Hotelbereich auch über Bayerns Grenzen hinaus.




Ende der siebziger Jahre schlägt mit der Übernahme der Aktienmehrheit an Hacker-Pschorr die Geburtsstunde des Unternehmensbereiches Getränke. Noch im selben Jahr übernimmt Josef Schörghuber die Mehrheit an der Paulaner-Salvator-Thomasbräu und der Kulmbacher Reichelbräu. Nicht minder interessant als der lukrative Immobilienbestand der alteingesessenen Brauereien ist für den traditionsbewussten Unternehmer der Aufstieg zum Bräu von Rang.
Josef Schörghuber stirbt am 24. November 1995. Sein Sohn Stefan Schörghuber übernimmt die Leitung der Unternehmensgruppe. Er führt die von seinem Vater begonnene Diversifikation fort und baut die vier Geschäftsbereiche weiter aus. Unter seiner Führung entsteht die heutige Struktur der Schörghuber Unternehmensgruppe.
